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So, endlich auch hier mal wieder ein neuer Eintrag…
Wir haben 11 Zimmer in unserem Haus – wesentlich mehr als im Reihenhaus, in dem wir bislang wohnten. Demzufolge brauchen wir auch viel mehr Lampen als bisher. Und welche Art von Lampen passt in ein altes Haus? Alte Lampen natürlich
Man könnte beinahe den Eindruck gewinnen, dass ich ein wenig von Flohmärkten besessen bin – und vielleicht bin ich es auch
An einem der vergangenen Wochenenden war mal wieder Harz-und-Heide Flohmarkt in Braunschweig, richtig gut. Wir streiften drei Stunden über den Flohmarkt, haben nach diesem und jenem geschaut und diese Schönheit gefunden:
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Die Lampe ist ca. 100 Jahre alt und in ziemlich originalem Zustand. Nur wenige Glasperlchen fehlen und ich hoffe, dass ich sie mal ersetzen kann. Vor allem freuen wir uns über die alte Aufhängung und dass der Zug noch funktioniert:
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Das Kabel ist hinüber und muss ersetzt werden, es gibt aber ganz gute, auf alt gemachte Kabel – davon werden wir uns was besorgen. Aber das ist eine Kleinigkeit und ich freue mich wirklich über dieses Fundstück. Es kostete übrigens 45 Euro.
Und für 10 Euro haben wir noch eine zweite Lampe gekauft:
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Sicherlich weniger wertvoll als die erste, aber dennoch süss für meinen Geschmack! Wahrscheinlich aus den 30-er Jahren.
Darüber hinaus hat mein Mann dieses kleine Jugendstil-Geschenk für mich gekauft:
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Und ich habe diesen kitschigen Albtraum entdeckt – tolle Deko, oder?
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Aaaaaahhhhh, ich liiiiiiiebe Flohmärkte!!
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Wenig habe ich letztes Wochenende geschafft, aber immerhin habe ich endlich ein Regal für unsere Plattensammlung aufgebaut. Wir haben in den Neunzigern auf Flohmärkten Platten zusammengekauft, als viele Leute, die auf CDs umstiegen, sie loswerden wollten. Auf diesem Weg haben wir uns eine Sammlung von fantastischen Klassikaufnahmen aufgebaut. Darüber hinaus haben wir auch in Russland viele Platten gekauft, von so tollen Bands wie Akvarium, Kino oder DDT. Immer noch klasse Musik!
Und jetzt haben wir die Sammlung aus ihrem 15-jährigen Dornröschenschlaf in den Kellern unserer vergangenen Wohnsitze erweckt, denn endlich haben wir genug Platz dafür.
Da Platten bekanntlich ziemlich schwer sind, haben wir uns im Baumarkt unseres Vertrauens ein Regal extra für schwere Lasten gekauft. Zunächst habe ich ein wenig mit der Aufbauanleitung gekämpft:
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Aber letztlich war es sehr einfach aufzubauen – einziges Problem war mal wieder, das Regal horizontal auszurichten, bei unseren schiefen Fussböden…
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Und auch wenn Welten von einem hochwertigen Möbelstück entfernt, so mag ich es doch eigentlich ganz gerne, so wie es heute in unserem Wohnzimmer steht. Hier ein Foto, geschmückt mit Blumen aus unserem Garten, Bildern von einer Reise in den Senegal und einem Likörset von einer anderen Reise nach Burjatien:
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Und am allermeisten freue ich mich natürlich darüber, endlich die ganzen tollen Aufnahmen hören zu können!
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Nach langer Zeit endlich wieder ein Eintrag! Ich musste bei der Arbeit ein Projekt zu Ende bringen, so dass ich die letzten beiden Wochen viel zu viel gearbeitet habe und viel zu wenig Zeit für anderes hatte… Aber ich habe das Projekt und sogar den Abschlussbericht rechzeitig fertiggestellt, wow!
Heute werde ich ein wenig darüber schreiben, was in der Stadt so los war. Dann gibt es in einem nächsten Beitrag auch einiges über unsere Hausprojekte zu berichten und in einem dritten Beitrag werde ich euch erzählen, was ich inzwischen so alles über die Geschichte des Hauses herausgefunden habe.
Vor zwei Wochenenden fand hier die Attraktion des Jahres statt, das Schützenfest. Nun ja, wir wir alle wissen, sind Schützenfeste auf dem Dorf (auch wenn dieses eine Stadt ist…) traditionell wichtige Ereignisse, der hiesige Schützenverein blickt auf eine 500-jährige Tradition zurück.
Als ich an jenem Freitag vor dem Schützenfest von der Arbeit nach Hause kam, sah ich von Weitem irgendwelches Grünzeug vor unserem Haus liegen. Erst dachte ich, die Müllmänner hätten vielleicht die “Grüne Tonne” umgekippt, denn es war Abfuhrtag. Aber beim genaueren Hinsehen bemerkte ich, dass es sich um die oberen Hälften ganzer Birken handelte! Nun gut, was würdet ihr denken, wenn ihr halbe Bäume vor eurem Haus vorfinden würdet, die am selben Morgen offensichtlich noch nicht dort waren!?! Ich schaute die Strasse rauf und runter und merkte, dass vor allen Häusern dieses Grünzeug stand. Ich folgte ihrem Beispiel und stellte die Bäume auf, auch wenn sie doppelt so gross waren wie ich! Aber ich muss zugeben, es sah wirklich nett aus:
Später habe ich herausgefunden, dass die Freiwillige Feuerwehr die Birken verteilt hatte. Und am Montag nach dem Fest wurden sie wieder eingesammelt und verschwanden spurlos
Was gibt es sonst zum Schützenfest zu sagen? Am Samstag zog der Spielmannszug zusammen mit Vertretern verschiedener Vereine durch die Stadt.
Und am Sonntag morgen wurden wir um sieben Uhr durch den erneut durch die Strassen ziehenden Spielmannszug geweckt. Und natürlich gab es einen kleinen Rummel mit Schiessstand, Kinderkarussell, Zuckerwatte und Bratwürsten. Ich besuchte das alles mit meinem kleinen Patenkind. Sie hat zum ersten Mal bei uns geschlafen und meinte: “Das ist das Haus des friedlichen Schlafs”. Ich liebe die Weisheit von Fünfjährigen!
Am letzten Wochenende fand dann ein Flohmarkt statt – die gesamte Innenstadt war deshalb für den Verkehr gesperrt. Wir hatten auch einen Stand und versuchten, ein bisschen von unserem Kram loszuwerden. Es war wirklich lustig dort zu sitzen, mit den Nachbarn den einen oder anderen Schwatz abzuhalten und sogar ein bisschen Geld zu verdienen.
Und last but not least, hier noch ein bisschen mehr aus eigener Produktion…
Ich habe leckeren Holunder-Gelee gekocht!
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Wir haben übers Wochenende viel im Garten gearbeitet und mein Mann hat angefangen, Regenrinnen anzubringen. Aber dazu später mehr.
Heute wollte ich euch das hier zeigen:
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Ich habe sechs Liter Holunder-Sirup gekocht, ein herrliches Getränk an heissen Sommertagen! Um Holunderblüten zu pflücken musste ich nicht weit gehen, er wächst in unserem Garten. In früheren Zeiten sagte man übrigens, Holunder neben einem Bauernhaus würde das Haus beschützen – schöner Gedanke!
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Rezept:
1 Liter Wasser mit mind. 6 großen Dolden Holunderblüten (blühend, aber noch nicht verblüht, Dolden vorher nur schütteln, nicht waschen!) mindestens 24 h stehen lassen. Blüten entfernen, 1 Liter Blütenwasser durch Kaffeefilter in Topf abgiessen. Auf 1 Liter Wasser 1 Kg. Zucker geben, aufkochen, vom Herd nehmen. 20 gr. (ca. 1 EL) Zitronensäure-Pulver zugeben, nochmals kurz aufkochen, noch heiß in Flaschen füllen. Gut verschließen! Fast unbegrenzt haltbar, wird mit dem Alter immer besser
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Ich habe immer davon geträumt, irgendwann mal etwas Schönes oder gar Wertvolles auf dem Sperrmüll zu finden. Und gestern war es soweit…
Ich war eh schon spät unterwegs auf dem Weg zur Arbeit und zur ersten Besprechung des Tages. Fuhr mit Schwung um die Ecke und sah im Augenwinkel etwas Grünes leuchten: Vollstop, Rückwärtsgang, drei fantastische original 50er Jahre Stühle eingepackt, Kofferraum zugeschmissen und wie eine Irre zur Arbeit gefahren. Fünf Minuten später fing es an zu regnen und die Stühle wären im Eimer gewesen!
Und hier der Grund für all die Aufregung:
Die Stühle sind eine perfekte Ergänzung für mein 50er Jahre Zimmer. Sie sind in gutem Zustand und müssen nur geputzt werden – echte Fundstücke vom Sperrmüll!
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Und ja – ich bin zu spät zu meiner Besprechung gekommen…
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Am Wochenende haben wir unsere erste eigene Ernte eingebracht – Rhabarber! Ich habe daraus einen leckeren Rhabarberkuchen gebacken:
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Er schmeckte wirklich sehr gut!
Rezept:
Einen Pizza- oder Mürbeteig ausrollen, mit einer Gabel einstechen und mit gemahlenen Haselnüssen (oder Mandeln) und Zucker bestreuen. In Stücke geschnittenen Rhabarber verteilen, noch mal mit Zucker bestreuen und mit Guss übergiessen (2 Eier, Zucker und Sahne). Bei 180 Grad ca. 40-50 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist.
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…. wird irgendwann ein Spiegel an der Wand!
Einer der wenigen Räume, in denen überhaupt kein Renovierungsbedarf besteht, ist das Badezimmer. Wahrscheinlich genau deshalb hat es drei Monate gedauert, bis wir heute endlich (!!) den Spiegel aufgehängt haben…
Das Badezimmer war der Stolz der Vorbesitzerin, sie hat wohl an die 10′000 Euro investiert. Tatsächlich ist es sehr schön geworden, auch wenn ich wahrscheinlich andere Farben und Materialien gewählt hätte, wenn ich soviel Geld für ein Badezimmer ausgegeben hätte. Nun ja, ich habe es ja nicht ausgegeben, also was soll’s
Worüber ich allerdings sehr froh bin sind die dunkelgrünen Bodenfliesen. Endlich einmal Fliesen, auf denen man nicht jedes einzelne Haar sehen kann und man sich ständig denkt: “Iiih, hier müsste mal wieder geputzt werden!”
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Die Vorbesitzerin hat allerdings die Badezimmermöbel mitgenommen, so dass wir einen neuen Schrank sowie einen Waschtisch mit Waschbecken kaufen mussten. Da wir keine 10′000 Euro übrig haben, ist es halt IKEA geworden… Und wie ihr gleich sehen werdet, fehlt auch noch eine nette Lampe.
Den Waschtisch und das Waschbecken mit Armatur haben wir vor rund zwei Monaten installiert, einzige kleine Aufgabe war ein noch aufzuhängender Spiegel. Irgendwie schiebt man ausgerechnet die kleinen Dinge immer auf die lange Bank. Warum auch immer…
Heute haben wir es nun endlich geschafft, so dass ich sagen kann: Et voilà, das Bad! Man beachte auch die schönen roten Rosen vor dem Fenster. Ist es nicht romantisch, so dazusitzen und den Rosen beim Wachsen zuzusehen
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Vielleicht werde ich das eine oder andere Thema aus meinem englischen Blog mal noch hierher importieren oder übersetzen. Für den Moment seien alle interessierten Leser auf 1620 timber frame – or is it a witch’s hut? verwiesen. Dort könnt ihr alles nachlesen, was ich bisher geschrieben habe – zu Haus und Garten, Kaufformalitäten und Renovierungsarbeiten, Frust und Freude. Eben alles, was einen rund um einen Hauskauf so beschäftigt… Viel Spass beim Nachlesen
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Mein Mann und ich haben uns im September 2006 entschieden, ein 400 Jahre altes Fachwerkhaus zu kaufen. Von Anfang an rieten uns Familie und viele Freunde davon ab – wir aber liessen uns nicht abhalten
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Inzwischen leben wir seit drei Monaten in unserem Hexenhäuschen und fühlen uns sehr wohl. Bereut haben wir den Schritt bis jetzt keine Sekunde, auch wenn ein altes Haus so manche Überraschung für einen bereit hält…
Von Beginn unserer Kaufentscheidung an habe ich ein Blog geführt, auf englisch allerdings, da ich es sehr schätze, ein Mitglied der wunderbaren Site Houseblogs.net zu sein. Ich habe mir dort schon viele wertvolle Tipps geholt und interessante Kontakte zu anderen Housebloggern geknüpft.
Nun werde ich aber immer häufiger gefragt, warum ich denn nicht auch auf Deutsch von unseren Abenteuern mit dem alten Haus erzähle, insbesondere von meiner Familie, die fast 1000 Kilometer von hier entfernt lebt. Ihr Lieben, jetzt ist es soweit: Ab sofort also hier auch ein Blog in deutscher Sprache zum Hexenhäuschen…
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